Komponistinnen-Programme zum 8. März 2021

J. Howard Miller "We Can Do It" 1943 © wikimedia.commons (gemeinfrei)

J. Howard Miller “We Can Do It” 1943 © wikimedia.commons (gemeinfrei)

Am 8. März bringt der Rundfunk in seinem Programm BR Klassik beinahe ausschließlich Musik von oder über Frauen. Werke folgender Komponistinnen werden zu hören sein:

Louise Farrenc, Clara Schumann, Ethel Smyth, Marianne von Martinez, Germaine Tailleferre, Fanny Hensel, Anna Clyne, Alice Mary Smith, Cécile Chaminade, Grace Williams, Mélanie Bonis, Francesca Caccini, Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, Pauline Viardot-García, Ethel Smyth, Rachel Portman und Terri Lyne Carrington.

Ein besonderer Leckerbissen ist das Gespräch von Fridemann Leipold mit der jungen Stardirigentin Mirga Gražinytė-Tyla um 20 Uhr sein. Schalten Sie ein! Hier gibts ein Interview vorab dazu.

International kann man sich an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen hier bei Finding A Voice noch einklinken.

Am 9. März um 20 Uhr erleben wir digital live das Konzert SPUREN SUCHEN – KLÄNGE FINDEN. Dieses Konzert der GEDOK Freiburg ist der Gründerin der GEDOK, Ida Dehmel, gewidmet. Hier wird ein besonderes Augenmerk auf Komponistinnen gerichtet, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden: Rosy Wertheim, Ilse Weber, Vítězslava Kaprálová und Ursula Mamlok. Neue Kompositionen setzen sich mit Werken dieser Komponistinnen auseinander. Sie stammen von Elisabeth Fußeder, Mayako Kubo, Kateřina Piňosová-Růžičková, Katharina Schmauder, Meike Kathrin Stein und Hanna Schüly. Alle Infos hierzu sowie die Live-Schalte finden Sie unter diesem Link.

Am 7. März geht auch das Highlight-Video der digitalen Chortage des Archivs Frau und Musik online! Vom 29. Oktober bis zum 1. November 2020 veranstaltete das Archiv Frau und Musik eine Online-Tagung zu Chormusik von Komponistinnen. Der Titel Ortswechsel gründete nicht allein auf dem der Corona-Pandemie geschuldeten Wechsel der Veranstaltung in den virtuellen Raum, sondern war zugleich inhaltliches Thema der Veranstaltungsreihe. Im Rahmen des Digitalisierungsprojekts WoraufWartenWir?, gefördert durch das Digitale Deutsche Frauenarchiv, plante das Projektteam des Archivs Frau und Musik, unterstützt durch die Chorleiterin Mareike Hilbrig und der Redakteurin der Chorzeit Marleen Hoffmann, acht „Live“-Veranstaltungen innerhalb von vier Tagen. Alle Inhalte sind nach wie vor über den YouTube-Kanal des Archivs Frau und Musik sowie der Internetseite des Archivs abrufbar. Dank der fantastischen Arbeit von Meggie George vermittelt ein Highlight-Video die vielfältigen Inhalte der digitalen Chortage!

Online finden Sie noch viele weitere Veranstaltungen, die Sie zum Beispiel über den Hashtag #Frauentag oder #womensday2021 finden können.

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